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DJK Damen müssen Rückschlag hinnehmen

Am vergangenen Wochenende beendete die erste Damenmannschaft der DJK Offenburg ihren Doppelstart gegen den TTC Weinheim und die NSU Neckarsulm ohne Punkte und musste damit einen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Tischtennis Bundesliga hinnehmen. Insbesondere die Sonntagspartie in Neckarsulm wollte man gewinnen, um die Württemberger in der Tabelle auf Distanz halten zu können. Die Gastgeber hatten die ersten drei Saisonspiele klar verloren, hatten es aber gleich zu Beginn mit den starken Teams Uentrop, Weinheim und Weil zu tun. Unterschätzen würde man den Sonntagsgegner ohnehin nicht, da man ohne Jana Kirner antreten musste. Die 17jährige aus Teningen laboriert seit einiger Zeit an einer Schulterverletzung und hatte die Samstagspartie gegen Weinheim als Belastungstest angesehen. Obwohl Kirner am Samstag durchspielen konnte, wollte man trotz der Wichtigkeit der Sonntagspartie kein Risiko eingehen und verzichtete auf die etatmäßige Nummer drei. Für sie bekam Jele Stortz mit ihren erst 13 Jahren ihr Debut in der zweithöchsten Spielklasse Deutschlands. Die DJK-Nachwuchshoffnung hatte zuletzt im vorderen Paarkreuz der Regionalliga für die zweite Mannschaft starke Leistungen erbracht und mit dem Sieg bei der Top48 Rangliste U15 ihren ersten Titel auf Bundesebene feiern können. Trotz allem Selbstbewusstsein war im Lager der DJK klar, dass die Früchte gegen Rebecca Mohr und Kathrin Hessenthaler im hinteren Paarkreuz und vor den in Neckarsulm gewohnt zahlreichen Zuschauern sehr hoch für Stortz hängen würden. Sie unterlag in beiden Einzeln, sollte aber den Einsatz als positive Erfahrung verbuchen. Im vorderen Paarkreuz trennte man sich mit einer Punkteteilung, da NSU Spitzenspielerin Harabaszova einen Glanztag erwischte und sowohl gegen DJK Abwehrspezialistin Edina Toth und auch gegen Nathalie Marchetti, die sich ja im bisherigen Verlauf der Saison in hervorragender Form präsentierte, die Punkte sichern konnte. Tags zuvor gegen Meisterschaftsanwärter Weinheim hatte DJK Nummer eins Marchetti noch einen überraschenden und sehenswerten Sieg über Ex-DJK Spitzenspielerin Luisa Säger landen können und damit den Ehrenpunkt bei der 1:6 Heimniederlage erspielt. Gegen Neckarsulms Nummer zwei Wenna Tu sicherten die Offenburgerinnen beide Punkte. Als mit entscheidende Partie stellte sich das Aufeinandertreffen zwischen Kathrin Hessenthaler und Theresa Lehmann heraus. Es war die erste Partie von Lehmann an diesem Tag im hinteren Paarkreuz. Im zweiten Spiel gegen Rebecca Mohr erzielte Lehmann einen sehr überzeugenden 3:0 Sieg. Gegen die Nummer vier der Gastgeberinnen ging es deutlich spannender zu. Nach 2:0 Satzführung musste Lehmann noch in den Entscheidungssatz und auch dort musste die Entscheidung in der Verlängerung herbeigeführt werden. Das Glück war am Ende auf der Seite der Neckarsulmerin, die ihre Mannschaft zu diesem Zeitpunkt mit 4:2 in Fürhung brachte. Am Ende mussten die Ortenauerinnen enttäuscht die Heimreise mit einer 4:6 Niederlage im Gepäck antreten. Trotz allem ist in Sachen Klassenerhalt noch nichts entschieden. Es wird noch genug Chancen für die DJK geben, Punkte zu sammeln. Neckarsulm zieht nun erstmal aber an der DJK vorbei, die nun vor den Füchsen Berlin und den Leutzscher Füchsen den drittletzten Tabellenplatz belegt.

Die Ergebnisse:
DJK - Weinheim: Kirner/Lehmann - Säger/Wolf 3:11, 14:12, 5:11, 7:11; Marchetti/Toth - Trigolos/Patseyeva 8:11, 6:11, 11:8, 11:9, 3:11; Marchetti - Säger 4:11, 11:4, 9:11, 11:6, 14:12; Toth - Trigolos 4:11, 8:11, 6:11; Kirner - Patseyeva 9:11, 12:10, 10:12, 10:12; Lehmann - Wolf 15:17, 6:11, 8:11; Marchetti - Trigolos 11:9, 5:11, 13:15, 13:11, 7:11; Endstand: 1:6.


Neckarsulm - DJK: Tu/Mohr - Lehmann/Stortz 11:5, 11:9, 10:12, 12:10; Harabaszova/Hessenthaler - Marchetti/Toth 11:13, 9:11, 4:11; Harabaszova - Toth 11:8, 6:11, 11:3, 11:3; Tu - Marchetti 8:11, 11:13, 11:9, 11:6, 10:12; Mohr - Stortz 11:5, 11:9, 11:4; Hessenthaler - Lehmann 10:12, 6:11, 11:8, 11:9, 13:11; Harabaszova - Marchetti 7:11, 11:9, 8:11, 11:5, 11:7; Tu - Toth 3:11, 7:11, 12:10, 9:11; Mohr - Lehmann 8:11, 2:11, 4:11; Hessenthaler - Stortz 11:5, 11:6, 11:9; Endstand: 6:4.